Z Basel underem Rhy

Das Publikum sitzt im Saal und spürt, dass irgendetwas anders ist als sonst. Die ganze Umgebung erscheint dem Publikum etwas feucht. Wird der Saal wohl bald überschwemmt?

Plötzlich taucht – im wahrsten Sinne des Wortes – aus irgendeinem Loch ein Taucher auf. Er erschrickt unglaublich, da im Saal etwa 500 Personen sitzen. Als  sich dann der Taucher erholt und sich die Lage langsam beruhigt hat, geht es erst richtig los.


Das Publikum erfährt nun, dass es sich im Moment im Jahr 2077 befindet. Die Menschen werden aufgeklärt, dass Basel vor etwa 70 Jahren überflutet wurde und einzig noch der Münsterplatz und das Bruderholz aus dem Wasser ragen. Ist wohl die rot/grüne Regierung daran schuld?

 

Der Schauspieler schildert nun, dass er ein Gesandter des Fasnachts-Comité ist, der die «drey scheenschte Dääg», nachdem sie Jahrzehnte lang im Exil stattgefunden hat,  wieder auf Basel bringen soll. Egal, ob Basel überflutet ist.  Aus diesem Grund muss er das Volkshaus sofort räumen, damit die Fasnacht wenigstens im Trockenen beginnen kann.

 

Im Laufe des Abend versucht er also das Publikum aus dem Saal zu evakuieren und das mit allen möglichen Tricks und Deals.

 

Dazwischen erzählt er Geschichten aus der alten Zeit (2007), als seine Grosseltern noch Fasnacht «nach alter Väter Sitte» gemacht haben. Ob er den Saal schließlich räumen kann oder nicht, sei an dieser Stelle noch nicht verraten.

 

Natürlich kommt die Fasnachtsmusik nicht zu kurz. Immer wieder wird der Protagonist durch Fasnachtsmusik und unter anderem mit speziellen Charivari-Musiknummern unterbrochen. Kann man unter Wasser auch pfeifen und trommeln? Was geschieht, wenn der Clique plötzlich das Wasser bis zum Hals steht? Oder gibt es wohl einen «Unterwasserschnitzelbänggler»?