Das Glaibasler Charivari 2021 findet nicht statt

Schweren Herzens haben wir entschieden, das Glaibasler Charivari 2021 nicht durchzuführen. Die voraussichtlich zu erfüllenden Schutzmassnahmen verändern den Geist des Charivari derart einschneidend, dass wir nicht mehr dahinter stehen können. Hinzu kommt ein unkalkulierbares wirtschaftliches Risiko, da nicht abzuschätzen ist, unter welchen Umständen die Zuschauer bereit wären, die Veranstaltung zu besuchen.

Das Charivari lebt von seiner Volksnähe und ist bekannt für eine unbeschwerte Atmosphäre. Die Veranstaltung stimmt seit über 40 Jahren auf die „drey scheenschte Dääg“ ein und sorgt beim Publikum und den Mitwirkenden jeweils für grosse Begeisterung. Auch im kommenden Jahr hätte der beliebte Vorfasnachtsanlass mit pointieren Raamestiggli, fasnächtlich-musikalischen Klängen und treffsicheren Schnitzelbankversen das Publikum erfreuen sollen.

Doch die andauernden Unsicherheiten lassen eine zuverlässige Planung und Umsetzung in einem Charivari-würdigen Rahmen nicht zu. Zu gross wären die Einschränkungen im Zusammenhang mit den Schutzmassnahmen. Sowohl Besucher wie auch Mitwirkenden müssten zu viele Abstriche machen und die für das Charivari bekannte fasnächtliche Stimmung könnte somit nicht im gleichen Stil aufkommen – nicht nur während der Vorstellung im Saal, sondern auch hinter der Bühne sowie vor und nach der Show im Foyer. Zudem ist es in der aktuellen Lage nicht abschätzbar, wie sich das Verhalten der Kunden entwickelt, selbst wenn Anlässe wieder ganz normal möglich wären. Das damit verbundene wirtschaftliche Risiko können wir als Veranstalter nicht verantworten. Aus diesen Gründen haben wir entschieden, das Charivari 2021 nicht durchzuführen.

„Wir haben uns diesen Entscheid nicht leicht gemacht. Unser Fasnächtler-Herz schmerzt enorm. Doch unter den gegebenen Umständen sehen wir keine Möglichkeit für eine seriöse Planung sowie für eine Durchführung, die dem Geist des Charivari entsprechen würde. Wir sind aber zuversichtlich und setzen alles daran, dass wir im 2022 unsere Zuschauer wieder mit vorfasnächtlicher Unterhaltung begeistern dürfen“, sagt der Obmann Walter F. Studer.

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Zuschauerstimmen von der Premiere

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Die Zuschauer der Premiere sind begeistert. Im Video haben wir ein paar Stimmen eingefangen.

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Medienberichte zum Charivari 2020

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Die Basler Medien sind begeistert vom Glaibasler Charivari 2020. Die Berichte in der Übersicht: 

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Debut gelungen: Charivari mit grandiosen Raamestiggli und hoher Musikkunst

Debut gelungen: Charivari mit grandiosen Raamestiggli und hoher Musikkunst

Bissige, witzige und besinnliche Raamestiggli, treffsichere Schnitzelbankverse, wunderbare Fasnachtsklänge und ein emotionales Schlussbouquet begeisterten heute Abend das Premieren-Publikum am Glaibasler Charivari 2020. Dem neuen Regisseur Lucien Stöcklin ist das Charivari-Debut gelungen. Tosender Applaus und eine Standing Ovation waren der Lohn für tolle Inszenierungen und erstklassigen Darbietungen.

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Bissige, witzige und besinnliche Raamestiggli, treffsichere Schnitzelbankverse, wunderbare Fasnachtsklänge und ein emotionales Schlussbouquet begeisterten heute Abend das Premieren-Publikum am Glaibasler Charivari 2020. Dem neuen Regisseur Lucien Stöcklin ist das Charivari-Debut gelungen. Tosender Applaus und eine Standing Ovation waren der Lohn für tolle Inszenierungen und erstklassigen Darbietungen.

Den Verantwortlichen ist es gelungen, einen wunderbaren Querschnitt durch die Basler Fasnacht mit traditionellen Elementen, trendigen Einlagen, musikalischen Leckerbissen und knackigen Raamestiggli auf die Volkshausbühne zu bringen. „Das diesjährige Charivari lebt von einer grossen Pointendichte, hat aber gleichzeitig auch Platz für ernsthafte Themen, die Bezug nehmen auf das, was die Welt bewegt“ sagt Regisseur Lucien Stöcklin und ergänzt: „Gleich drei Raamestiggli befassen sich mit der Sicht der aktiven Fasnächtlerinnen und Fasnächtlern“. Mit dem Raamestiggli „Fasnachtssprooch“ wartete auch sogleich ein absoluter Höhepunkt auf die Zuschauer und manch ein Fasnächtler hat sich in dieser Szenerie vermutlich wiedererkannt. Lachen konnte das Premieren-Publikum auch beim Stiggli „Blätzli gsuecht“, in welchem mit der lokalen Politprominenz abgerechnet wurde. Das Charivarimännli, neu gespielt von Olivia Zimmerli, bewies, dass es auch musikalische Fähigkeiten hat. Nachdenklich wurde es im Raamestiggli „2079“, welches die möglichen Auswirkungen des Klimawandels kritisch aufzeigte. Das Ensemble, zusammengesetzt aus drei Newcomern und fünf etablierten Kräften begeisterte mit fabelhaften Leistungen und überzeugendem Schauspiel.

Guggen, Bänke, Fasnachtsmusik
Eröffnet wurde das Charivari mit dem traditionellen Charivarimärschli, wunderbar vorgetragen von der Pfyffergrubbe Schäärede. Die Vereinigten Kleinbasler (VKB) präsentierten mit dem „Glopfgaischt“ und dem „Yankee“ schöne, traditionelle Fasnachtsmusik. Voluminös und mit viel Energie fegte die Guggemuusig Räpplischpalter über die Bühne. Der neue Marsch „Viva“ interpretiert von der Pfyffergrubbe Spitzbuebe war ein Ohrenschmaus, genauso wie die witzige Umsetzung des Arrangements „Ungarische Tänze“ von den Pfeifer-Virtuosinnen der Schäärede. Der Schnitzelbank Brunzguttere machte sich unter anderem über Hampe Wessels rhetorische Begabungen und den Rücktritt von Albert Rösti lustig. Gewohnt stark der Schnitzelbank d Gwäägi, der besonders mit einem Langvers über HD Läppli für Furore sorgte und vom Publikum zu Recht frenetisch bejubelt wurde. Die jungen, wilden Tambouren der Basler Trommelakademie bewiesen ihr Talent mit Schlegeltricks und Trommelakrobatik auf Holztrommeln und ernteten dafür ebenfalls stürmischen Beifall. Mit bekannten Melodien und Showeinlagen liessen die Bieranjas, eine schränzende Brass-Band, die Wände des Volkshaus zittern. Zum Schluss eines hochstehenden Programms kam das Publikum in den Genuss einer besonderen Kombination. Die Soul-Sängerin Nicole Bernegger als Frau Fasnacht brachte den Saal, zusammen mit den Schäärede, den Bieranjas, der Charivari-Rockband und dem Schauspiel-Ensemble, noch einmal zum Kochen. Gemeinsam sorgten sie mit dem legendären Stück Bohemian Rhapsody von Queen – fasnächtlich-baseldeutsch interpretiert – für grosse Emotionen. Das begeisterte Publikum dankte nach der zweistündigen Vorstellung mit tobendem Applaus und einer stehenden Ovation.

Der Programmchef, Erik Julliard, zeigte sich nach der geglückten Premiere hoch erfreut: „Das Charivari ist Schauspielkunst und Fasnachtsmusik auf hohem Niveau. Die diesjährige Ausgabe überzeugt auf allen Ebenen und bietet zum Schluss ein regelrechtes Fasnachts-Feuerwerk. Ich freue mich auf die weiteren 14 Vorstellungen“.

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