Charivari 2017

Trommeln, Schränzen, Intrigieren

Vom 4.-18. Februar 2017 heisst es Vorhang auf für eine neue Auflage des Glaibasler Charivari. Während 15 Vorstellungen wird im Kleinbasler Volkshaus die ganze fasnächtliche Vielfalt geboten. Ein eingespieltes Schauspielteam verwöhnt das Publikum mit pointierten, witzigen aber auch poetischen oder bissigen Texten. Hochstehende Fasnachtsmusik und Schnitzelbänke vom Feinsten sorgen für ein abwechslungsreiches und attraktives Programm.

Das Charivari erlebt eine Premiere. Erstmals kommen die Besucher in den Genuss von zwei Guggenmusiken. Gespannt sein darf man einerseits auf die bestens bekannte „Schotte-Clique“ aus dem Kleinbasel und andererseits auf den Auftritt der „Nachtfalter Schränzer“ aus Pratteln. Beide Guggen zeichnen sich durch hohe musikalische Qualität aus. Der Stammverein der „Seibi“, bestückt mit zahlreichen top Tambouren und Pfeifern, verzaubert das Publikum mit zwei klassischen Auftritten. Mit wortgewandten Versen darf man sich auf die Schnitzelbänke „d Gwäägi“ und „d Schlyffstai“ freuen. Beide Bänke überzeugen nebenbei auch mit wunderschönem, mehrstimmigem Gesang. Die Pfeifergruppe „d Spitzbuebe“ bezaubern mit stimmungsvoller und hochwertiger Fasnachtsmusik. Auch die Trommelfans kommen auf ihre Kosten. Die eigens für das Charivari 2017 zusammengestellte „Wältmaischter-Drummelgrubbe“, bestehend aus aktuellen und ehemaligen Gewinnern der Gruppenkonkurrenz des Offiziellen Preistrommelns, „ruessen“ aus einem Guss. Die zweite Trommelgruppe ist vom Durchschnittsalter her einiges jünger und kommt aus Möhlin. Die Jungtambouren der Fasnachtszunft Rhyburg begeistern mit Präzision, Dynamik und Musikalität. „Dr Drummelkeenig“, dargestellt von Mathias Brenneis, erzählt die etwas andere Geschichte eines Monarchen.

Das Schauspielensemble setzt sich aus bewährten Kräften zusammen. Neben der Regisseurin Colette Studer, die auch selber auf der Bühne stehen wird, sind dies Mirjam Buess, Nico Jacomet, Tatjana Pietropaolo, Ayhan Sahin, Stephanie Schluchter und Martin Stich. Mit der Darstellung von humorvollen, poetischen und manchmal auch besinnlichen Texten zeigt das eingespielte Team die ganze Vielfalt ihres schauspielerischen Könnens. Während 15 Vorstellungen werden lokale, regionale und globale Themen kritisch hinterfragt und fasnächtlich inszeniert. Abgerundet wird ein attraktives Programm durch den Solisten Mike Low und den Tao Tänzer.

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