Charivari 2019: S ligt uf dr Hand!

Das Volkshaus ist fest in vorfasnächtlicher Hand. Am kommenden Samstag feiert das Glaibasler Charivari seine Premiere. Heute gewährten die Verantwortlichen einen Einblick in die Proben. Zwei überdimensionale, bewegliche Hände bilden das Herzstück auf der Bühne. Ein vielseitiges, pointiertes und musikalisch hochstehendes Programm wird das Publikum im Handumdrehen begeistern.

Die Vorfreude beim Programmchef Erik Julliard und bei der Regisseurin Colette Studer ist förmlich spürbar. Gemeinsam halten sie die Fäden in der Hand und brennen darauf, das Charivari, zusammen mit allen Mitwirkenden, zum Leben zu erwecken. Die Naarebaschi präsentieren unter anderem, Hand in Hand mit der Pfyffergrubbe d Spitzbuebe, ein imposantes Pfeifersolo. Rund 50 Pfeiferinnen und Pfeifer stehen dabei auf der Bühne. Gleich sechs Guggenmusiken geben sich die Charivari-Türklinke in die Hand. Alternierend bringen die Schränz-Gritte, die Schotte-Clique, die Ohregribler, die Räpplischpalter, die HUNNE Basel und die Oktaven Chratzer aus dem benachbarten Brombach den Saal zum Beben. Mit scharfen Versen und treffsicheren Pointen beweisen die Schnitzelbänke d Gwäägi und D’Gryysel, dass sie ihr Handwerk beherrschen. Gespannt sein darf man auf den hauseigenen Kater-Bangg, der zum ersten Mal seine Pfoten im Spiel hat. Hand und Fuss haben die Auftritte der Fasnachtzunft Ryburg Möhlin, die sich im letzten Jahr zum dritten Mal den Schweizer Meistertitel im Sektionstrommeln geholt haben. Ihr neues, dreistimmiges Stück Stärne-Sound trägt die klare Handschrift von Ivan Kym, dem aussergewöhnlichen Trommelvirtuosen. Mit modernen Beats und mehr als einer Handvoll trommlerischen Showeinlagen überzeugen zudem die jungen wilden Tambouren von Stickstoff. Die Schauspielerinnen und Schauspieler schlüpfen in die unterschiedlichsten Rollen, nehmen alles aufs Korn, was in den letzten Wochen für Schlagzeilen gesorgt hat und liefern Tagesaktualitäten aus erster Hand. Nach über 40 Jahren gibt das Kleinbasler Original Sir Francis sein Comeback auf der Charivari-Bühne. Mit seiner Fingerfertigkeit am Klavier und seinen unverkennbaren Melodien sorgt er für einen emotionalen Schlusspunkt.

Regisseurin Colette Studer sagt: „S ligt uf dr Hand: das Charivari 2019 verspricht Vorfasnacht vom Feinsten und ist bereit für seine Premiere.“

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