GLAIBASLER CHARIVARI

Dienstag, 13 September 2016 06:41

Das Charivari 2017 ist am Entstehen

Das letztjährige Glaibasler Charivari durfte als grosser Erfolg verbucht werden. Sämtliche Vorstellungen waren ausverkauft. Im Hintergrund laufen bereits die Vorbereitungen für die nächste Ausgabe.

Das kommende Charivari geht vom 4.-18. Februar 2017 über die Kleinbasler Volkshausbühne. Produzent und Regisseurin arbeiten mit Hochdruck an einem spannenden und unterhaltsamen Programm. Musikalische Spitzenformationen, Schnitzelbänke mit pointierten Versen und ein schwungvolles Schauspielensemble werden das Publikum auf die „drey scheenschte Dääg“ einstimmen. Der Vorverkauf für das Charivari 2017 startet am 26. Oktober 2016. Weitere Infos zum Programm folgen laufend.

Am Samstag, 30. Januar, fiel zum letzten Mal der Vorhang beim Glaibasler Charivari 2016. Während 15 komplett ausverkauften Vorstellungen wurde das Publikum mit musikalisch hochstehenden Fasnachtsklängen, scharfzüngigen Schnitzelbänken und geistreichen Rahmenstücken bestens unterhalten.

Bereits vor der Premiere wurden über 95% der insgesamt 8‘670 Tickets verkauft, nach wenigen Spieltagen konnte das Charivari dann „komplett ausverkauft“ melden. Jeder einzelne Platz war in jeder einzelnen Vorstellung besetzt. Ein Erfolg, der die Begeisterung des Publikums widerspiegelte. Erik Julliard, Programm-Chef, ist überwältigt: „Wir freuen uns enorm über die Resonanz und nehmen diesen Erfolg als Ansporn uns ständig zu verbessern und weiterzuentwickeln.“

Das spezielle Bühnenbild war sicher ein Highlight am diesjährigen Charivari. „Es war eine technische Herausforderung für uns“, erzählt Colette Studer. Sie sei begeistert von der optischen Umsetzung, nicht nur das Bühnenbild auch die Kostüme, die Maske und das Licht wurden grossartig umgesetzt, findet die Regisseurin.

Die musikalischen Darbietungen wurden von allen Seiten gelobt und überzeugten das Publikum – sei es die „Schäärede Pfyffergrubbe“ mit ihrem lustigen Stück „Rag-ette“, die Clique VKB 1884 als Eisbären mit dem Trommelmarsch „Ice Power“ oder das mitreissende Guggekonzärtli der Schränz-Gritte. Die Verse der beiden Schnitzelbänke „Wanderratte“ und „d Gwäägi“ sorgten jeden Abend für viele Lacher, besonders der Marathonvers der fünf Raben über die Sparmassnahmen des Schweizer Fernsehen liess alle im Saal lauthals mitlachen. Mathias Brenneis konnte seine erfolgreiche Reihe über Randfiguren der Fasnacht mit einer pointierten Darstellung des „Helgebueb“ weiterführen. Die zahlreichen Rahmenstücke, dargestellt vom hochkarätigen Schauspielensemble, erheiterten das Publikum, liessen es aber in gewissen Momenten auch nachdenklich werden. Zu erwähnen ist das Basler Männeroktett, welches das kritische „Raamestiggli“ mit der Justitia gesanglich umrahmte. Sie waren ein Überraschungserfolg, gerne hätte das Publikum noch mehr von den virtuosen Sängern gehört. Ein spezieller Moment war jeweils auch kurz vor der Pause, wenn ein Promi auf die Bühne geholt wurde. So liessen sich beispielsweise Politiker wie Guy Morin oder Baschi Dürr, die Fussballlegende Karli Odermatt, die Schauspielerin Caroline Rasser und Stadtoriginal –minu vom Charivari-„Guggetussi“ über die Bühne jagen.

Das nächste Glaibasler Charivari findet vom 4. bis am 18. Februar 2017 statt. In den Köpfen der Macher hat die kreative Weiterreise bereits wieder begonnen – man darf gespannt sein, mit was die Verantwortlichen im 2017 überraschen werden. Der Ticketverkauf startet voraussichtlich im Oktober 2016.

 

Freitag, 22 Januar 2016 11:19

AUSVERKAUFT!

Nach dem überragenden Erfolg im letzten Jahr war die Messlatte für das Glaibasler Charivari 2016 entsprechend hoch gesetzt. Die Premiere zeigt: Die Erwartungen wurden in allen Bereichen erfüllt. Das Publikum war begeistert.

Der Jahrgang 2016 des Glaibasler Charivari erfreut sich grosser Nachfrage. Sämtliche Vorstellungen sind ausverkauft. Das Charivari ist in der Basler Vorfasnacht etabliert.

Nachdem im Vorverkauf schon 95% der Tickets abgesetzt werden konnten, durften die Organisatoren des Glaibasler Charivari gespannt sein, wie sich der Verkauf der restlichen Tickets nach der Premiere entwickeln würde. Die begeisterten Publikums- und Medienreaktionen auf die bisherigen Vorstellungen führten dazu, dass mittlerweile sämtliche Vorstellungen ausverkauft sind.

Den Machern des Glaibasler Charivari ist es gelungen, ein abwechslungsreiches Programm zusammenzustellen, das offenbar den Geschmack des Basler Vorfasnachtspublikums trifft. Die überraschende Inszenierung der Basler Fasnachtstraditionen durch die „Schäärede Pfyffergrubbe“ oder der Alten Garde der Top Secret überzeugten ebenso wie der Power der „Schränz-Gritte“ oder die selbstkritischen Gedanken vom „Helgebueb“ Mathias Brenneis und die tiefsinnig und witzigen „Rahmenstiggli“. oder im Stiggli „S isch halber vieri“.

„Es erfüllt uns mit grosser Freude, dass wir das Charivari in den letzten Jahren wieder zu einem festen Programmpunkt in der Basler Vorfasnacht machen konnten und wir alle Vorstellungen vor ausverkauftem Haus aufführen dürfen“, sagt Obmann Walter F. Studer.

Alle, die das Glaibasler Charivari 2016 verpasst haben, müssen auf den Jahrgang 2017 warten. Dann findet das Charivari vom 4. bis 18. Februar 2017 statt.

 

Montag, 18 Januar 2016 07:40

Vorfasnacht, die begeistert

Nach dem überragenden Erfolg im letzten Jahr war die Messlatte für das Glaibasler Charivari 2016 entsprechend hoch gesetzt. Die Premiere zeigt: Die Erwartungen wurden in allen Bereichen erfüllt. Das Publikum war begeistert.

Zum Einstieg werden die Zuschauer im Volkshaus mit dem bekannten Charivarimärschli empfangen, vorgetragen von den Pfeiferinnen der „Schäärede Pfyffergrubbe“. Eine schöne Einstimmung auf einen unterhaltsamen Abend. Was folgt ist ein Potpourri aus pointierten „Raamestiggli“, die vom Schauspielensemble gekonnt inszeniert werden. Die Regisseurin, Colette Studer, bezeichnet das diesjährige Charivari als sehr politisch. Sowohl die Rahmenstücke wie auch die beiden Schnitzelbänke „d Gwäägi“ und „Wanderrate“ nehmen lokal- und nationalpolitische Themen auf und präsentieren diese auf überraschende Weise. Die Zuschauer sind vor allem vom Rahmenstück „Charivari-News“ mit Ayhan Sahin begeistert. Sie danken seinen witzigen Auftritt mit frenetischem Applaus und lautem Gelächter. „Dr Helgebueb“, fantastisch gespielt von Mathias Brenneis, der die Fasnacht aus einer etwas anderen Perspektive aufzeigt, ist für das Publikum ein weiteres Highlight. Speziell ist das Bühnenbild, das einen überdimensionalen Setzkasten darstellt. Mit aufwendigen Projektionen wird das Gebilde von hinten beleuchtet und zum Leben erweckt. Die Schauspieler wie auch die musikalischen Formationen nutzen die verschiedenen Ebenen für die Umsetzung ihrer Auftritte, was jede Darbietung zu einem imposanten Erlebnis werden lässt.

Auf die „drey scheenschte Dääg“ wird man mit Piccoloklängen und Trommelwirbeln eingestimmt: Die stadtälteste Clique, VKB 1884, trommelt und pfeift die bekannten Fasnachtsmärsche „Neyi Glaibasler“ und „Liberty Bell“ auf höchstem Niveau. Viel Power bringt die Männer-Gugge „Schränz-Gritte“, die mit sechzig Mann auf der Bühne steht. Die „Schäärede Pfyffergrubbe“ beeindruckt das Publikum mit der dreistimmigen „Triccolo Sonate“, einem Stück, das von den Frauen erstklassig intoniert wird. Eine Wohltat für die Ohren ist das Basler Männeroktett, das die kritische und von Colette Studer hervorragend gespielte „Justitia“ gesanglich umrahmt. Zum Schluss treten vier ehemalige Top Secret Trommler als alte Sennen auf. In ihrer Nummer kombinieren sie Klamauk mit ihren eindrücklichen Trommelkünsten.

Das diesjährige Charivari überzeugt und überrascht einmal mehr. Letzteres durfte auch der hiesige Stadtpräsident Guy Morin erfahren, als er vor der Pause auf die Bühne geholt wurde, um dem „Guggetussi“ beim Ein- und Ausschalten des „Kopfladäärnli“ behilflich zu sein.

 

Charivari 2017

4. - 18. Hornig 2017

Tickets erhältlich ab Mittwoch, 26. Oktober 2016!

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